Presse | 2006

 

Der Tänzer
MATE #17 (Dance)
In der Winterausgabe des vierteljählich erscheinenden internationalen Lifestyle-Magazins MATE wurde über zwei Seiten (S.4/5) in der Rubrik Style | Art die Arbeit *Der Tänzer* abgebildet und vorgestellt. Das Magazin berichtet über die neusten Trends aus Fashion, Art, Style, Travel und Body. Im exklusiven Layout und mit herausragenden Fotoshootings erscheint das Hochglanzmagazin in den Sprachen Deutsch, Englisch und Italienisch. ...zum Bild

 

Kuhhandel im Atelier
Werke des Bergkamener Künstlers erinnern an Pop-Art
Westfälischer Anzeiger | 21.11.2006

Eine vorweihnachtliche Ausstellung mit Kühen. (...) Wie aus der Reklame erinnern sie (...) an Andy Warhols "Pink cow" (...) und in ihrer leuchtenden Farbgebung entfernt an die Pop-Art der 60er Jahre. (...) Dabei ergibt sich Stephan Geisler aber nicht in Zitaten, sondern prägt lustvoll seinen eigenen Stil. (...) Trotz (...) Vielschichtigkeit ist seinen Arbeiten eine unmittelbare Leichtigkeit inne und häufig eine gute Portion Ironie. ...mehr

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Kunst besticht durch Farbigkeit
Neuer Katalog von Stephan Geisler lockt Kunstfreunde
Westfälischer Anzeiger | 2006

(...) Die großformatigen Werke, die (...) unter dem Titel "cows and boys" entstanden sind, bestechen durch ihre Farbigkeit. (...) Ein Fest der Farbe ist auch der Katalog. (...) Geisler hat seine Arbeiten schon in der erweiterten Region und in der Aserbaidschanischen Hauptstadt Baku gezeigt. ...mehr

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Über Bord mit dem Konventionellen
Der Künstler Stephan Geisler erzählt von seinem "Gedankending"
Reichenhaller Tagblatt | 26.02.2006

(...) Wenn der Künstler Stephan Geisler zum Outdoor-Kreativkurs auf den 1.613 Meter hohen Predigtstuhl fährt (...) schwärmt (er) von der Natur im Berchtesgadener Land und sagt: "Da muss man die Gegend einfach einbeziehen." Zwölf Wochen im Jahr unterrichtet (er) an der Reichenhaller Akademie. (...) Sehr kritisch setzt sich der Künstler mit der Zunft auseinander. Eine "nachträgliche Intellektualisierung" sei furchtbar, so oberflächlich und mit Floskeln belegt. "Eigentlich geht es um Inspiration und intuitives Arbeiten" (...). Den konventionellen Malunterlagen wird der Rücken gekehrt (...). Diejenigen, die sich teure Leinwände sparen wollen, können mit Pizzakartons, Verpackungen, Umschlägen oder Schranktüren anreisen (...) Doch bei alledem ist das Wichtigste: "Bleibt selbstkritisch und hinterfragt die Dinge, die ihr tut." ...mehr

 



 

MATE #17 (Dance) | 12.2006 - 02.2007

Der Tänzer

Erst vor kurzem verließ der deutsche Künstler die abstrakte Malerei und wandte sich wieder dem Gegenständlichen zu: Großformatige Männerakte, überdimensionale Portraits, Kühe sowie Alltagsgegenstände gehören zu seinen bevorzugten Motiven. Stets verbindet der ausgebildete Grafik-Designer und Dozent auf meisterliche Weise die scheinbaren Gegensätze von Gegenständlichkeit und Abstraktion. Dabei geht er spielerisch mit Bildmotiven und der Sicht des Betrachters um, indem er neben dem Offensichtlichen noch weitere, erst auf den zweiten Blick sichtbar werdende Informationen versteckt. Mit leuchtenden und kontrastreichen Farben. Sein Orange, Pink, Grün und Blau erinnern oft an Pop-Art der 1960er Jahre. In einem Rausch der Farben vermittelt er dem Betrachter Lust, Sinnlichkeit und Lebensfreude. Das hier gezeigte Motiv trägt den Titel "Der Tänzer"

 

Der Tänzer | 220x170 | 2005

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Westfälischer Anzeiger | 21.11.2006

Kuhhandel im Atelier

Werke des Bergkamener Malers Stephan Geisler erinnern an Pop-Art.

BERGKAMEN Eine vorweihnachtliche Ausstellung mit Kühen. Das verspricht Künstler Stephan Geisler am 2. und 3. Dezember. Die Ausstellung ist einer besonderen Leidenschaft des Bergkameners gewidmet: Kühen als malerisches Motiv. Wie aus der Reklame erinnern sie ikonographisch an Andy Warhols "Pink cow" von 1966 und in ihrer leuchtenden Farbgebung entfernt an dei Pop-Art der 60er Jahre. Parallelen fänden sich auch zu den Jungen Wilden. Dabei ergibt sich Stephan Geisler aber nicht in Zitaten, sondern prägt lustvoll seinen eigenen Stil.

Darüber hinaus werden jüngere Portraits und Akte sowie kleinere Arbeiten auf Papier und Holz präsentiert. Kennzeichnend für Stephan Geisler ist das große Format sowie das Spiel mit den Bildmotiven und der Sichtweise des Betrachters. Figuration und Abstraktion sind dabei für ihn Momente, die sich bedingen und verbinden. Trotz dieser Vielschichtigkeit ist seinen Arbeiten eine unmittelbare Leichtigkeit inne und häufig eine gute Portion Ironie.

Stephan Geisler ist freischaffender Künstler und hat neben Dozenturen an der Universität Dortmund und der Reichenhaller Akademie zahlreiche Einzelausstellungen bestritten - unter anderem unter Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft in Aserbaidschan, in der Galerie sohle 1 in Bergkamen und kürzlich im Auditorium der Commerzbank in Frankfurt. Geisler hat sich zudem als Gründungsmitglied der "Künstlerwerkstatt sohle 1" einen Namen gemacht und wurde 2000 mit dem Kunstpreis der Blesel Fine Art ausgezeichnet. Im kommenden Jahren wird er mitunter durch die Frankfurter Galerie Wild auf der ARTkarlsruhe vertreten sein.

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Westfälischer Anzeiger | 2006

Kunst besticht durch Farbigkeit

Neuer Katalog von Stephan Geisler lockt Kunstfreunde
von Luise Lunemann

OBERADEN Der neue Katalog von Stephan Geisler lockte jetzt jede Menge Kunstfreunde in  das Atelier des Künstlers an der Jahnstraße.

Die großformatigen Werke, die in den vergangenen Monaten unter dem Titel "cows and boys" entstanden sind, bestechen durch ihre Farbigkeit. "Ein Fest der Farbe", so beschreibt auch Barbara Strobel, Leiterin des Bergkamener Stadtmuseums, die Arbeiten. Sie hat das Vorwort für den Katalog geschrieben und zuvor natürlich schon ausgiebig die Werke des Künstlers in Augenschein genommen. Dabei sei auch schon eine Ausstellung der Bilder in der Städtischen Galerie sohle 1 vereinbart worden, verriet sie im Rahmen der Katalog-Präsentation.

Ein Fest der Farbe ist auch der Katalog. mit ihm möchte Stephan Geisler in einem noch größeren Rahmen auf seine Kunst aufmerksam machen. Geisler hat seine Arbeiten schon in der erweiterten Region und in der Aserbaidschanischen Hauptstadt Baku gezeigt.

Durch seine Lehrtätigkeit an der Reichenhaller Akademie sind seine Arbeiten aber auch deutschlandweit bekannt.

 

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Reichenhaller Tagblatt | 16.02.2006

Über Bord mit dem Konventionellen

Der Künstler Stephan Geisler erzählt von seinem "Gedankending"
von Sabine Inneberger

BAD REICHENHALL. Manche seiner Kursteilnehmer empfinden es als störend, wenn der Künstler Stephan Geisler zum Outdoor-Kreativkurs auf den 1.613 Meter hohen Predigtstuhl fährt. Doch er selbst ist da ganz anderer Meinung, schwärmt von der Natur im Berchtesgadener Land und sagt: "Da muss man die Gegend einfach einbeziehen." Zwölf Wochen im Jahr unterrichtet der ausgebildete Grafikdesigner mit Diplom an der Reichenhaller Akademie.

Sicherlich keine leichte Aufgabe mag es für die Kursteilnehmer sein, wenn es gilt, ein Aktmodell, das sich bewegt, mit zwei- bis dreiminütigen Posen zu zeichnen. Der Tänzer Rafael Zielinski verweilt nur kurze Zeit, um sich dann in die nächste Pose zu tanzen. So muss aus dem Gedächtnis gezeichnet werden, nicht nur von einer reelen Vorlage, sagt Geisler. Aber dafür wird durch das schnelle Skzizzieren die intuitive Wahrnehmung geschärft. Durch groteske Kostüme und absurde Requisiten an nackter Haut solen die Teilnehmer ein "Höchstmaß an Inspiration" erreichen.

Mit jedem Einzelnen bespricht Stephan Geisler seine Arbeit und darauf warten die Kursteilnehmer auch sehr geduldig. Ein einstündiger Pressetermin soll da kein Ärgernis sein.

Sehr kritisch setzt sich der Künstler mit der Zunft auseinander. Eine "nachträgliche Intellektualisierung" sei furchtbar., so oberfläclich und mit Floskeln belegt. "Eigentlich geht es um Inspiration und intuitives Arbeiten", erklärt Geisler sein "Gedankending". Den konventionellen Malunterlagen wird der Rücken gekehrt, wenn der Meisterkurs beginnt, der "Tütensammler und Schranktürenabmontierer" anspricht. Diejenigen, die sich teure Leinwände sparen wollen, können mit Pizzakartons, Verpackungen, Umschlägen oder Schranktüren anreisen, frei nach dem Motto, was man alles so findet. Derzeit ist der Künstler sehr geschäftstüchtig. Unterrichtet er an der Reichenhaller Akademie insgsamt zwölf Wochen im Jahr, bietet auch sein übriges Kursangebot eine Palette an künstlerischen Leckerbissen an. So nennt Geisler eines seiner Seminare "free, frittiert, frivol und fragwürdig". In fünf Tagen sollen die Teilnehmer so frei wie sie nur können experimentieren.

Da kann schon einmal das Stilllebenobjekt "Hummer" oder "Garnele" durchaus später in gemütlicher Runde noch, kulinarisch verfeinert, verzehrt werden. Stephan Geisler ruft auf Mut zu, um "mal auf frivolem Blümchenstoff zu arbeiten". Doch bei alledem ist das Wichtigste: "Bleibt selbstkritisch und hinterfragt die Dinge, die ihr tut."

Nun ist es aber offenbar für Stephan Geisler an der Zeit, etwas kürzer zu treten, möchte er sich doch mehr auf die Malerei und die Bemühungen um Galeristen konzentrieren. Die zwölf Wochen an der Reichenhaller Akademie aber bleiben auf seinem Programm.

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